Elisabeth Vreede Haus





Aus der nach wie vor langen Warteliste auf einen Wohnheimplatz erwuchs der Gedanke nach einer Erweiterung. Bei ihrer Suche nach einem Grundstück wurde die Initiative nach Sondierung verschiedener Angebote im Nachbarort Vichel schließlich fündig und der Förderverein konnte ein Baugrundstück erwerben.

Die Lage des geplanten Gebäudes am Ortsrand ließ eine Bauweise in Holz zu – auch damit beschritten Bauherr und künftige Nutzer Neuland.

Sämtliche Plätze im Elisabeth Vreede Haus waren bereits in der Planungsphase 2006 vergeben bzw. reserviert und aus der Lebensgemeinschaft Rohrlack fanden sich Mitarbeiter, die in Funktion als »Hauseltern« die Verantwortung für das neue Gemeinwesen übernahmen.

Auch die Werkgemeinschaft als örtlicher Anbieter von Arbeit, beruflicher Bildung und Beschäftigung leistete ihren Beitrag zur Erweiterung. Die Bedeutung beider sozialen Institutionen als mittlerweile größte Arbeitgebergemeinschaft im südlichen Temnitztal der Gemeinden Rohrlack und Vichel ist in 12 Jahren erheblich gewachsen und zu einem bedeutsamen Element in der Region geworden.