Karl-Hofer-Straße 17





Als »Sollgröße« für Wohnheime der Eingliederungshilfe im Land Berlin gilt eine Richtzahl von 40 Plätzen, die sich in Wohngruppen von 6-8 Menschen gliedern. Unserem anerkannten Bedarf nach Erweiterung des Wohn- und Betreuungsangebotes konnte entsprochen werden.

Das großzügige Gartengelände in der Karl-Hofer-Straße 13 ermöglichte noch einen Neubau. Mit diesem Vorhaben konnte im März 1996 begonnen werden. Als dreiflügelig gestaltetes Objekt fand sich hier Platz für weitere 22 Wohnmöglichkeiten. Im Dachgeschoss errichtete der Trägerverein auf eigene Rechnung Wohnungen für Mitarbeiter und deren Familien. Diese »gestaltete Nachbarschaft« ist ein Wesensmerkmal, das der Trägerverein in seiner Konzeption hinterlegt hat und das sich förderlich auf die Lebensgestaltung der Bewohner mit Hilfebedarf auswirken kann.

Ursprünglich als »Hauselternkonzept« angelegt, hat es erweiterte Formen als »aktive Nachbarschaft« gefunden.